DR. LÁSZLÓ RÉTI - ZAHNÄRZTLICHE PRIVATPRAXIS
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Ein Zahnimplantat ist eine „künstliche Wurzel“. Eine Metallschraube wird chirurgisch in den Kieferknochen eingepflanzt- also implantiert. Die implantierten Zahnwurzeln dienen nach ihrer Einheilung zur Befestigung von Zahnersatz (Krone, Brücke, Prothese). Implantate können als Einzelzahnersatz, als Brücke und selbst beim Verlust aller Zähne eingesetzt werde. Implantate bestehen aus gewebefreundlichen Materialien (rein Titan), sie können eine Lebensdauer von 10 Jahren oder länger haben. Eine Garantie kann insoweit aber nicht übernommen werden. Der Typ des Implantates, der für Sie in Betracht kommt, wird nach Ihren Kieferverhältnissen ausgewählt.

Operationsverfahren

Unter örtlicher Betäubung wird das Zahnfleisch im Bereich der Implantation geöffnet und der Knochen freigelegt. Dann wird im Knochen mit Bohrern ein Hohlraum geschaffen, in den das Implantat eingesetzt wird. Eventuell kann das Implantat auch direkt in das Knochenfach eines verlorenen Zahnes eingepflanzt werden. Anschließend wird das Zahnfleisch vernäht. Gelegentlich zeigt sich erst während der Operation, dass eine Implantation nicht möglich ist. Der Eingriff wird dann abgebrochen und die Wunde durch Nähte verschlossen. Gelegentlich muss der Kieferknochen mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden.

Einheilung

Im Regel dauert es 3-4 Monate bis das Implantat eingeheilt ist. Während dieser Zeit dürfen Sie das Implantat nicht belasten, um die Einheilung nicht zu gefährden. Nach der Einheilung kann es notwendig werden, das Zahnfleisch über dem Implantat zur Aufnahme des Zahnersatzes abzutragen.

Verhalten nach dem Eingriff

Bitte am Iplantationstag und an den zwei darauf folgenden Tagen

-nicht rauchen, keinen Bohnenkaffe und keinen Alkohol trinken

-keine körperlichen Belastungen machen

-nicht im Bereich des Implantates kauen, nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen, jedoch keine Milchprodukten

-nach dem Essen kurz mit lauwarmen Wasser spülen, Zähne putzen, aber nicht im Implantatbereich

-den Implantatbereich weder mit Fingern berühren noch mit der Zunge an den Faden ziehen

-Spritzen zur örtlichen Betäubung können Ihre Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Sie sollten deshalb zwei bis drei Stunden nach Erhalt der Spritze kein Fahrzeug steuern.

-Vermeiden Sie drei Wochenlang nach der Implantation Leistungssport und extreme klimatische Belastungen.

-Wenn im Verlauf des ersten Vierteljahres ungewöhnliche Empfindungen an der Stelle der Implantation auftreten, sollten Sie sofort Ihren Zahnarzt aufsuchen.

Mögliche Komplikationen

-Nach dem Eingriff können vorübergehende Schwellungen im Bereich des Operationsbereiches an der Wange auftreten. Diese sind normal und werden nach wenigen Tagen abklingen. Eine Linderung erfolgt durch Kühlen von außen. Schmerzen nach der Operation sind selten.

-Entzündungen im Oberkiefer sind eher selten. In manchen Fällen muss die in unmittelbarer Nähe liegende Kieferhöhle geöffnet werden. Meist heilt dann das Implantat ohne schädliche Folgen ein.

-Im Backenzahnbereich des Unterkiefers kann in seltenen Fällen der Unterkiefernerv verletzt werden. Dies hat sehr selten ein vorübergehendes Taubheitsgefühl der Unterlippe zur Folge. Die Beweglichkeit der Lippe wird dadurch nicht beeinträchtigt.

-Vereinzelt heilen die Implantaten nicht ein. Sie lockern sich während der Einheilungszeit und müssen entfernt oder erneuert werden. Müssen die Implantate innerhalb eines Jahres entfernt werden (mit Ausnahme von traumatischen Ursachen), werden nur die Materialkosten berechnet.

Erfolgsaussichten

Einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Behandlung hat Ihre Mundhygiene. Nur wenn Sie bereit sind, möglichst nach jeder Mahlzeit Ihre Zähne sorgfältig zu reinigen, ist ein Dauererfolg möglich.

Minden jog: RétiDent - Készítette: InfoCart-Team Bt.